DER BLOG: VOR, WÄHREND UND NACH UNSEREN 222DAYS

Tag 5 nach Rückkehr: FLAMM says goodbye

Schluss mit den Vorurteilen

 

Oberflächlich seien sie, die Amis. Kommen schnell mit einem ins Gespräch, aber nach einem kurzen Small Talk sei die Konversation so schnell wieder beendet wie sie begonnen hat.

 

Fabienne & Marcel waren schon des Öfteren in Amerika. Meistens in Städten. Noch nie zusammen mit den Kindern. Und hatten ein ähnliches Bild von den Amerikanern. Man spricht mit vielen Leuten, aber mit niemandem so richtig.

 


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Day 222: Game Over

FLAMM's 222

 

11. Mai, 16.50h, Flughafen Denver/USA.

FLAMM-Exit 222.

 

Schön, wart ihr mit uns unterwegs und danke, habt ihr uns so toll begleitet!

 

Hier unser Wildwuchs mit 222 Punkten aus aller Welt. Nehmt euch ein gutes Glas Wein oder einen leckeren Tee, nickt, schüttelt den Kopf, lacht und hoffentlich geniesst. Und all jene, die bereits die 111er-Liste durchgerattert sind: die erste Hälfte ist zwar noch ein bisschen gleich, aber eben doch anders. Ergänzt, gelöscht und neu sortiert. Es bleibt eben wirklich nichts, wie es war ;-)

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Day 215: "The FLAMM's" 12 Kapitel

Was für eine verrückte Reise

Sie neigen sich dem Ende zu, unsere unglaublichen 222 Tage.

 

Wenn wir unsere Videos der einzelnen Länder wieder und wieder schauen, in den Fotos und Geschichten auf Instagram stöbern, in den einen oder anderen Blog eintauchen, oder auch unsere Zwillinge Anekdoten aus den letzten 7 Monaten zum Besten geben, dann können wir wirklich kaum glauben, was wir 5 alles erleben durften.

 

Einiges davon wird uns wohl nur ein paar Tage bleiben, wie beispielsweise der Jetlag ;-). Anderes, wie die Ferienbräune, ein paar Wochen. Und gewisse Dinge tief in uns drin unser ganzes Leben lang.

 

Hier ein eigentlich unmöglicher FLAMM-Versuch, unser verrücktes Abenteuer in 12 Kapiteln zusammenzufassen.

 

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Day 211: Kleine Kuriositäten unserer Familienauszeit - Teil 5

"Great country, but far too many rules"

FLAMM steht mit dem Camper an einer Tankstelle. Marcel kümmert sich um Benzinnachschub. Fabienne sich um die dreckigen Fenster. Die Heckscheiben sehen besonders übel aus. Fabienne trippelt auf Zehenspitzen von links nach rechts. Mit mässigem Erfolg. Irgendwie sind Körpergrösse, Camperhöhe und Schrupperlänge nicht so ganz optimal aufeinander abgestimmt.

 

"Shall I give you a hand with that?", erklingt plötzlich eine tiefe Stimme. 

 

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Day 195: Ein Konzertjunkie, ein Zahlenmensch, ein Schabernack-Papi

Das zweite M von FLAMM: Marcel

 

Gar nicht so einfach, sich selber zu beschreiben. Ein Selbstportrait quasi. Geschrieben, nicht gemalt.

 

Die ersten Worte, die mir zu mir selber in den Sinn kommen?

Spontan

Vielseitig

Laut

Zahlenmensch

Unabhängig

Glücklich.

 

Mit dem kann ich was anfangen. Doch wo fange ich an?

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Day 194: So was schafft nur die Natur

FLAMM im Antelope Canyon

Der Antelope Canyon ist ein Wunder der Natur. Visuell etwas vom Schönsten, was wir während unserer ganzen Auszeit gesehen haben.

 

Es ist zwar kein Geheimtipp mehr und es hat durchaus viele Touristen dort. Spätestens seitdem Peter Lik sein Foto aus diesem Slot Canyon für 6.5 Mio. USD verkauft hat. Das teuerste Foto aller Zeiten!

 

Aber trotz der vielen Leute kommen wir aus dem Staunen kaum mehr hinaus.

 

Ob Marcel bei der "Photography Tour" im Upper Antelope Canyon, oder alle FLAMM zusammen beim Kraxeln im Lower Antelope Canyon.

 

Wir mussten einfach spontan ein kleines Video mit unseren unbearbeiteten, rohen Fotos machen. Und für einmal absichtlich ohne Familienfotos. ;-)

 

Unterlegt mit der Musik von Olafur Arnalds ergibt das 3 1/2 Minuten zum Entspannen.

 

Video ab, Musik an... :-)


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Day 187: Kleine Kuriositäten unserer Auszeit - Teil 4

Thank you, now I feel rubbish

 

Für die nicht Englischsprachigen unter euch... "Danke vielmals, jetzt fühle ich mich sch..."
 
Das sagt die vor uns stehende Mitt-Fünfzigerin nicht zu irgendwem, sondern zu unseren Zwillingen. In allem Ernst! Das geht doch nicht, wird sich jetzt manch einer denken. Aber es war eigentlich nichts anderes als ein riesiges Kompliment für unsere kleinen Grossen.

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Day 178: Kleine Kuriositäten unserer Familienauszeit - Teil 3

Deine blaue Krawatte ist ein Pussy-Magnet

Marcel befindet sich in einer Hotel-Toilette in Beverly Hills/USA. Dabei hört er folgende Unterhaltung zwischen zwei Personen beim Waschbecken, ohne die Beiden zu sehen.

 

"Hey, Du hast eine echt geile Krawatte, Alter!"

"Danke."

 

"Nein, im Ernst. Sehr geiles blau. Wenn ich Krawatten trage, dann auch immer blau. Schwarz ist was für Weicheier!"

"Danke."

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Day 175: FLAMM is "Feeling Good" in Tahiti

Von Inselphobie und versenkten Schiffen

 

Wusstet ihr, dass eine Person von FLAMM etwas "inselphobisch" veranlagt ist? Und es bereits einmal geschafft hat, ein brasilianisches Insel-Paradies vorzeitig zu verlassen?

 

Aus dem einfachen Grund, weil sie das Inseldasein einfach nicht mehr aushielt. Obwohl es wunderschön war, die Leute total nett und einer der 10 schönsten Strände der Welt zu ebendieser Insel gehörte. 

 

 

 


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Day 167: Kleine Kuriositäten unserer Familienauszeit - Teil 2

Der Klempner

Marcel und Fabienne sind noch etwas verschlafen im Badezimmer. Diskutieren darüber, was FLAMM heute unternehmen will. Louan wieselt grinsend in der Gegend herum und kreischt gutgelaunt.

 

Dann tauchen die Zwilinge auf. Einmal ganz nackt und einmal in Unterhose und Unterleibchen. 

 

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Day 160: 2 Monate Südinsel Neuseelands zusammengepresst in 6 Minuten

Entscheidungshilfe für Unentschlossene

Hast Du dir auch schon überlegt, nach Neuseeland zu reisen, dich bisher aber immer dagegen entschieden?

 

Zu weit weg! Zu viele Schweizer fliegen dorthin! Teurer Flug für die ganze Familie! Ich habe gar nie so lange Urlaub, dass sich diese Reise lohnt! Sieht mir zu sehr aus wie die Schweiz!

 


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Day 148: Miro, unser alles aufsaugende Schwamm

Das erste M von FLAMM: Miro Jon

Kennt sich jemand von euch mit Zweiraumwohnungen bei engsten Platzverhältnissen aus? Nein? Ich bin hierzu Experte: Schliesslich wuchs ich neun Monate lang im gleichen Bauch mit meiner Schwester Anou zu dem heran, was ich heute bin: Miro - das (erste) M von FLAMM. Zwillingsbruder. Exakt eine Minute älter als meine Schwester Anou. Und natürlich der grosse Bruder von Louan. 

Mein postnatal entwickeltes Expertentum zur Raumteilthematik konnte ich seit Reisestart mit meiner Familie Ende September 2017 weiter ausbauen. Hotelzimmer zu Fünft, Camperleben - null Problem für mich. 

Ich mag es, wenn alle eng aufeinander sind. Und gleichzeitig brauche ich meinen Eigenraum. Das war schon immer so. Ich kuschele gerne. Aber nicht immer. Ich werde gerne "krüselet", aber nicht von allen und nicht jederzeit. Am Morgen schlüpfe ich gerne zu Mami und Papi ins Bett. Aber bitte nicht in der Mitte. Lieber am Rande. Und meistens bei Mami. 

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Day 146: Kleine Kuriositäten unserer Auszeit - Teil 1

Unter Stammgästen

Es ist morgens um sieben. Ausnahmsweise saukalt. Alle frieren. Trotz Sonne. Und haben Hunger. FLAMM ist seit 4.45h wach. Grund: Sonnenaufgang geniessen. Also zumindest taten das F und das letzte M von FLAMM. Dem Rest der Gruppe war es ein bisschen egal. Na ja. Jetzt MUSS Frühstück her. Und zwar sofort. Mindestens 3 Personen der Gruppe werden  langsam ungeduldig. Nein - wir konkretisieren das nicht. Und ja: Ihr dürft gerne eure Tipps hierzu abgeben;-)

Jedenfalls. Es gab schon einfachere Missionen als in einem offensichtlichen Provinznest was Essbares zu Jagen. Überall das Closed-Zeichen. Alles wirkt verpennt. Am Ende klappt es - ein winziges Café lässt uns rein. Die Besitzerin Asiatin. Abgesehen von uns noch ein weiterer Gast bereits vor dampfendem Kaffee. Prima. Das kommt gut. Wir kriegen eine Frühstückskarte und suchen einen Weg durch den Angebotsdschungel. Und durch den echt nicht ganz einfach zu verstehenden asiatischen Englischakzent. Aber vielleicht liegt das Bestellchaos ja auch an unserem Akzent. Wer weiss das schon.

 

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Day 144: FLAMM steigt ins Reiseführer-Business ein

Let's go FLAMM, let's go

Ein bisschen ruhig die letzten FLAMM-Wochen in diesem Blog, findet ihr nicht? Der Grund ist einfach, auch wenn er irgendwie in unserer Situation paradox klingen mag: Wir hatten einfach keine Zeit zum Schreiben. :-)

Oder manchmal auch einfach Lust, uns anderen Dingen zu widmen.

 

Tagsüber sind wir fast immer draussen. Auch jetzt, wo wir nicht mehr mit dem Camper unterwegs sind. Man muss in diesem Land einfach raus in die Natur. Es geht gar nicht anders. Wirklich nicht. 

 

Zu viele tolle und magische Orte hat es. Wunderschöne Landschaften, zauberhafte Berge und Gewässer, einsame Weiten, Höhen und Strände. 

Also erkunden wir sie. All diese einzigartigen Plätze. Machen Wanderungen hier und dorthin. Spazieren viel. Besuchen daneben weiterhin Spielplätze. Baden im Meer, im See, im Pool. Spielen Cricket im Garten. Üben den Haka auf abgelegenen Kuhweiden (@Simon: Ja, wir sind IMMER NOCH dran an dem Projekt;-)).

Wir geniessen jede Minute, die wir (noch) haben, bevor FLAMM am 1. März Richtung Tahiti abhebt.

Saugen sie ein, all die Eindrücke und Momente, die wir tagtäglich einfach so sammeln und erleben dürfen.

 

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Day 111 of 222: Halbzeit

FLAMM's 111

 

Mittendrin sind wir in unserem Abenteuer, genau in der Hälfte. 

 

Zum Mini-Jubiläum haben wir uns einen Abend lang Gedanken dazu gemacht, was uns bisher besonders hängen geblieben ist.

 

Herausgekommen ist diese Liste mit 111 kunterbunt zusammengewürfelten Dingen. Ja, 111.

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Day 97: Der Herr der Strände, der Vulkane und natürlich der Ringe

Eine Liebeserklärung an den Norden Neuseelands

 

Egal mit wem man spricht. Alle sagen die Südinsel Neuseelands sei schöner. Der Norden sei ein bisschen wie die Schweiz und im Vergleich nicht so spektakulär.

 


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Day 87: Unser kulinarischer Engel aus Samoa

Ein Schinken vom Himmel

Stell dir folgende Situation vor:

Eine Horde bulliger, lauter Kerle mit Leuchtwesten passiert dich und deine Familie am Quai Wellingtons, der Hauptstadt Neuseelands. Alle sind bereits an dir vorbei, nur einer nicht. Der bleibt direkt vor dir stehen, und macht sich breit. Auf seinem Arm ein riesiger Schinken.

Er drückt dir den Fleischberg in die Hände und sagt: "es sieht so aus, als hättest Du einige Mäuler zu stopfen. Nimm diesen Schinken."

 

Was tust Du?

A. Du lehnst dankend ab (denk daran, der Typ ist ziemlich bullig)

B. Du nimmst den Schinken, wartest bis der Typ gegangen ist, und wirfst ihn ins Meer (Was für eine Verschwendung)

C. Du nimmst den Schinken und kreierst daraus ein köstliches Weihnachtsessen

 

 

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Day 80: Die Zwillinge Anou & Miro berichten von ihren Abenteuern

In 80 Tagen um die halbe Welt. Aus Kinderaugen.

 

„Also mir haben all die Autos super gut gefallen, mit denen wir fahren“. So Miro auf die Frage was ihm von all den bisherigen Abenteuern rund um die halbe Welt am besten gefallen hat.

Mit unserem Fahrer Priyantha die kleine Insel vor dem indischen Subkontinent im Toyota Bus zu umrunden war super, denn da hat Mama auch all die tollen Geschichten erzählt.


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Day 55: FLAMM in Down Under

Australien. Zumindest ein "birebitzeli" davon.

Wenn man sich dieses grosse Land anschaut, dann kann man es nicht anders sagen. Wir haben höchstens ein "birebitzeli" von Australien gesehen. Es ist wohl so ähnlich wie wenn man die Schweiz besucht, und dann berichtet, wie einem Europa gefallen hat. :-)

 

Wir waren an der Central Coast, in den Blue Mountains und in Sydney, mehr nicht. Denn Australien war für uns als Monat der "Ruhe" eingeplant, wenn man bei einem Alltag mit drei kleinen Kindern überhaupt von Ruhe sprechen kann.

 

Nach dem Herumreisen im farbigen Sri Lanka und dem anstehenden Camping-Abenteuer in Neuseeland waren wir für die ganzen vier Wochen fix in Woy Woy nördlich von Sydney stationiert und wollten gemütlich in den australischen Lifestyle eintauchen.

 

Nach anfänglichem Kulturschock haben wir es sehr gut geschafft, runterzufahren. Wir hatten viel Zeit füreinander, sind geschwommen, haben Spiele gespielt, viel geredet, gegrillt auf öffentlichen BBQ's, Spielplätze und Märkte aufgesucht. Ein paar Ausflüge gemacht, bewusst aber nur wenige, gezielte.

Nicht ganz gelungen ist es uns, den Aussies näher zu kommen. Unsere Nachbarschaft schätzte einen hohen Grad an Privatsphäre, und auch sonst blieb es meist bei eher oberflächlichen Small Talks. Irgendwie seltsam bei diesem doch so offenen Volk.

 

Einen wirklich köstlichen Austauschmoment hatten wir allerdings. In den Blue Mountains. Morgens um sieben in einem Kaffee in Leura. Nachdem wir uns um 5.54 Uhr den Sonnenuntergang reingezogen hatten. Wir trampelten da so rein, in dieses Mini-Beizli, welches beseelt war durch die Besitzerin und einen offensichtlichen Stammgast. 

 

Der war es auch, der uns nach weniger als 60 Sekunden anquatschte. In breitem Amerikanisch. Ein ursprünglicher US-Marine, wie wir später erfuhren. Jedenfalls folgte dem Anquatschen ein sympathisches Ausquetschen. Woher kommt ihr? Weshalb seid ihr um diese Zeit hier anzutreffen? Und was genau ist das für ein Ding, in welches ihr grad euren Jüngsten reinzwängt? Sack'n Seat. Ah. Noch nie gesehen. Da hat sich jemand wirklich was Gscheites ausgedacht. Jawohl, finden wir auch. 

Die Unterhaltung ist total anregend und nett. Und mit jedem eintretenden, neuen (Stamm-) Gast erweitert sich die Diskussionsrunde. Jeder wird vom Ex-US-Marine über die Präsenz der Fremdlinge und die bereits bekannten Fakten über ebendiese orientiert: "Good morning, Marie, we've got visitors today, may I introduce you to Marcel and his family from Switzerland".

 

Jeder quatscht sofort mit. Stellt seine eigenen zusätzlichen Fragen. Der Sack'n Seat wird inkl. Louan zum Mittelpunkt. Als wir eine knappe Stunde später wieder rausstolpern, fühlen wir uns irgendwie ungewollt prominent. Wir kriegen tausend gute Wünsche und die Kids ganz viel Gewinke mit auf dem Weg. 

Klein und kostbar nahmen wir diesen Moment mit.

 

Und trotzdem: Unser Bilderrückblick widerspiegelt nicht die Lebendigkeit dieses eher seltenen Moments, sondern viel Familie, weniger Action. Wir wünschen euch gemütliche 5 Minuten mit FLAMM und Gurrumul.

 

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Day 50: Leben passiert einfach. Auch auf Weltreise.

Erst der Nagellack, dann die Wale

Acht Kerzen sind auf dem Geburtstagskuchen, 4 pinke und 4 blaue. Unsere Zwillinge Anou und Miro sind ein Jahr älter geworden. Schon wieder. Wir - d.h. Mama und Papa - sind neben aller Freude auch ein klein bisschen traurig. Es ist der letzte Geburtstag bevor sie nächsten Sommer eingeschult werden. Damit ist dann eine Phase des Elternseins abgeschlossen, die nie wieder zurückkommt. Irgendwie dämlich dieser Gedanke, gerade in Anbetracht des zeitlichen Luxus, den wir aktuell miteinander geniessen. Und doch ist er da. Emotionen sind eben begrenzt steuerbar. Und nicht immer nachvollziehbar. Macht nichts. Vermutlich sind wir ja mit diesem Gedanken in bester Gesellschaft. 


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Day 35: Kulturschock. Einfach andersrum.

Die spinnen doch, die FLAMM's

Nach langer Reise von Sri Lanka über Singapur sind wir vor gut einer Woche in Australien angekommen. Zumindest physisch. Denn gefallen hat es uns zu Beginn nicht wirklich. Und das bei diesem Ausblick von unserem Häuschen in Woy Woy. Da wird manch einer denken: "Die spinnen doch, die FLAMM's"


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Day 25: FLAMM's Sri Lanka Rückblick in Bild und Wort

Achtung langweilig, es folgt eine Diashow

25 Tage Sri Lanka sind vorbei, Zeit für ein erstes Fazit inklusive unseren Bilder-Highlights in einem Video. Spätestens jetzt müssten bei allen die Alarmglocken läuten. Eine Diashow? Laaaaaaaangweilig. Zum Glück könnt ihr noch wegklicken :-)

 

Wie hat uns Sri Lanka gefallen? Ihr kennt das ja sicher: es gibt Destinationen, von denen war man eher enttäuscht bzw. man hätte mehr erwartet. Andere waren wirklich schön und eindrücklich, aber man muss trotzdem nicht gleich wieder hin. Und da gibt es die Orte, da weiss man sofort: "Ich komme wieder". Jene Orte, an denen man ein bisschen Herz und Seele zurücklässt.

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Day 23: Immer schön reinspaziert!

Tiere und Nachbarn oder der Abschied von der typisch schweizerischen Privatsphäre

Als Fabienne vor einigen Tagen am Morgen aufstand und schlaftrunken in die Küche lief, hatte sie das Gefühl, von irgendwas angestarrt zu werden. Aha - die Nachbarin. Mit irgendwas in der Hand. Lächelnd am Fenster neben der Eingangstür. Wie viel Uhr haben wir? Es ist kurz nach sieben. Ok. Fabienne öffnete die Türe, setzte das bestmögliche Strahlen auf und versuchte gleichzeitig zu ignorieren, dass sie weder richtig wach noch wirklich angezogen war. Rani, die Nachbarin fragte besorgt, ob unser Baby noch schläft - sie habe es keinesfalls aufwecken wollen. Ja, Louan schläft immer noch, antwortete Fabienne. Ach, prima, dann ist ja alles bestens. Fabienne's mehr oder weniger nackte Erscheinung schien Rani also total egal zu sein. Und sie hatte frisch gebackene Roti gebracht, eine sri lankesische Spezialität. Extrem aufmerksam. 

 

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Day21: Wie die Suche nach dem grössten Lebewesen der Welt zur absoluten Nebensache wird

Die üble Geschichte hinter diesem Bild

"Mein armer Sohn! Was für ein stupide Idee! Wie naiv bin ich eigentlich! Und das schlimmste... wir können hier weder raus noch zurück!"

 

Dies in Kurzform die Gedanken, die Marcel durch den Kopf gehen. Ca. eine Stunde nach Start der Whale Watching Tour in Mirissa im Süden Sri Lankas. 

 

Die See ist rau in diesen Tagen, das wussten wir. Marcel ist sich hohe Wellen aber gewohnt von ähnlichen Touren am 66. Breitengrad in Island. Hatte nie Probleme mit Seekrankheit. Miro wird es beim Autofahren auch nie schlecht. Dies kombiniert mit der Vorsichtsmassnahme von Zäpfchen bzw. Tablette gegen Reisekrankheit sollte doch reichen. Sollte. Hätte. Wäre. Könnte. Würde. Selten war der Konjunktiv so überflüssig wie auf diesem Schiff.

 

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Day 17: Einmal langsame Post nach Afrika bitte

Mami & Papi, wir wollen nach Hause!

 

Bereits in den Monaten vor unserer Reise sind wir mit unseren Zwillingen immer mal wieder verreist. Als kleines Spiel. Dabei sind sie uns auf den Schoss gesessen, wir haben sie "zusammengefaltet", und sie als Paket in die weite Welt hinaus geschickt. Sie durften die Destination selber wählen. Und ob sie als schnelle oder langsame Post verschickt werden wollen. Flug oder Schiff. Und je nach dem war es dann ein schneller, ruckliger Ritt, oder ein langsamer mit hohen Wellen. Häufig ging es nach Afrika, manchmal nach Australien. Oder auch Sri Lanka. Dann schnurstracks wieder zurück in die Schweiz.


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Day8: Ein Blondie in Sri Lanka

1x scharf mit alles, selbst für unseren Kleinsten

Wir befinden uns gemäss Tripadvisor im besten Restaurant der Provinz Dambulla im Zentrum Sri Lankas. Die Curries sind fantastisch! Auch die Kids haben ihre Lieblingsspeisen aus dem Buffet ausgewählt. Plötzlich rennt sie herbei, die Köchin des Restaurants, und reisst unserem Kleinsten etwas aus dem Mund. Und ruft ganz aufgeregt: „Chili! Chili!“

In der Tat war da eine grüne Chili im sonst ganz milden Linsen-Curry versteckt. Louan beginnt zu schreien. Heftig! Und wieder rennt die Frau. Kommt umgehend mit einem Joghurt mit Caramelsauce zurück. Ein Löffel. Zwei Löffel. Langsam Erleichterung. Nach halbem Dessert ist alles wieder gut. Louan will nun natürlich auch die zweite Hälfte der Leckerei. Wie zu erwarten war 😉.


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Day 5: Unser Rückblick auf eine 22-stündige Familien-Flugreise

Alle schlafen irgendwann. Wirklich alle?

Wir waren ja nicht so naiv zu glauben, dass eine Flugreise mit drei Kleinkindern unter 4 Jahren romantisch werden würde. Dass wir aber dermassen k.o in Sri Lanka ankämen, hätten wir nicht gedacht.

 

Nur soviel: Nach 22 Stunden vom Hotel in Zürich Kloten bis zum Nice Place Hotel im Herzen Sri Lankas schaffte es nach dem Einsteigen ins Auto unseres Fahrers keiner von uns 5 auch nur 10 Minuten wach zu bleiben. Wir verschliefen somit knallhart die ersten Eindrücke, die uns das Land im indischen Ozean präsentierte.

 

Beklagen können und wollen wir uns trotzdem überhaupt nicht: Die Kids haben die Reise wirklich prima gemeistert. Sich mit Mal - und Kleberlibüchli unterhalten. Ab und zu das Klo ausprobiert. Beim Essen uns unterhalten und auf Trab gehalten. Insbesondere Louan ;-) Er war am Ende blütenrein sauber, im Gegensatz zu der Person, die ihn füttern durfte.

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-01day: WAS FÜR EIN ENDSPURT

Die Tür hinter uns ist zu. Puuh & Yippee.

10 Tage. 10 Tage zwischen letztem Arbeitstag und Abflug. Easy. Oder eben doch nicht. Wir wollten ohne Stress abreisen, doch das Gegenteil ist eingetreten.

 

Es ist ja nicht so, dass wir nur unsere Koffer packen mussten. Weit aufwendiger war das Räumen unseres Hauses für unsere Untermieter. Auch wenn wir alle Möbel stehen lassen konnten, es fühlte sich an wie ein kompletter Umzug. Alle Schränke leerräumen. Sortieren. Wegwerfen. Weitergeben. Umräumen. Verstauen.

 

Am Anfang mit mehr, über die Zeit mit deutlich weniger System. Am Ende komplett konzeptfrei.


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-22days: Dank "flybeforewalk" fliegen wir nach Sri Lanka

Instagram ist gar nicht so doof

 

FLAMM hat eine Webseite, einen Facebook-Account, einen Instagram-Feed, einen Youtube-Channel. Nur auf Twitter und Snapchat sind wir nicht zu finden.

 

Nun könnte man meinen, wir seien Social Media Junkies. Stimmt so aber nicht wirklich. Bis vor 6 Monaten bestand das ganze digitale Repertoire aus einem Facebook-Account von Marcel. Auf diesem nie ein Foto der Familie, selten Fotos von sich selbst, meistens Landschaften von früheren Reisen. Ein paar Mal im Jahr, mehr nicht. Fabienne und Facebook? Nie, im Leben.

 


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-30days: Ein riskanter Buchungsfehler

Und das alles wegen 5 läppischen Tagen

Du stehst am Postschalter mit einem mulmigen Gefühl. Alle fünf Originalpässe von FLAMM nach London senden? Was wenn sie verloren gehen? Warum reicht ihnen die Passkopie nicht? Kommen sie rechtzeitig zurück? Warum nur hast Du...?

 

Dann kommst Du an den Schalter, der nette Herr in der Poststelle Würzenbach sieht meine Pässe und sagt:

"Die dürfen sie nicht mit der Post versenden."

Das steigert mein Gefühl, dass alles gut kommt, ungemein.

"Aber die müssen nach London, die neuseeländische Visa-Behörde verlangt das so."

Ein Grübeln hinter dem heruntergefahrenen Glasfenster.

 

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-45days: Unsere kleine Power-Nudel

Das A von FLAMM: Anou Soley

 

Eigentlich hatten meine Eltern ursprünglich einen ganz andern Namen für mich geplant. Ayana, Amina, Arwen oder Aliya.

 

Mama hatte dann aber einen Monat vor der Geburt das Gefühl: Der passt nicht.

 

Ich sei bereits im Bauch ein unglaubliches Energiebündel gewesen. Eine neugierige Nudel. Unabhängig und immer am Herumturnen. Etwas kurzes, frecheres musste her.


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-47days: Wir brauchen eure Hilfe

Ein Schotte, ein Chinese und 2 Schweizer

Unser neuester VLOG: Wir brauchen eure Hilfe!

 

Unsere Tipps an unsere ausländischen Untermieter, was wie wo in Luzern bitte auf FLAMM@222days.com.

 

Herzlichen Dank schon im Voraus!


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-77days: Kuck mal wer da spricht... Unser Jüngster :-)

Das L von FLAMM: Louan Andri

Hallo da draussen, hier spricht der jüngste Sprössling von FLAMM. Ok, meine Anzahl Worte pro Minute liegt noch deutlich unter dem Zbinderischen Durchschnitt. Aber ich komme trotzdem nicht zu kurz. Ich weiss mir immer zu helfen, wie ich zu dem komme, was ich will.

 

Als ich aus Mamis Bauch rauskam, stellte ich schnell fest, dass da nicht bloss Mami und Papi sind. Sondern auch noch ein Bruder und eine Schwester.  Damit war mir sofort klar: langweilig wird es mir bestimmt nie. Und ich sollte recht behalten.

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-93days: 50 Jahre "Zündhölzli"

FLAMM singt "I han es Zündhölzli azündt"

Zum 50-Jahr Jubiläum: Der FLAMMilienchor singt den Schweizer Klassiker "I han es Zündhölzli azündt" aus dem Jahr 1967 :-)

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-100days: FLAMM's Update

Von Jubiläen und Schuhen

Warum macht Marcel die Wanderung zum 10-jährigen Hochzeitstag in Hausschuhen?

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-124days: Wie lange sind 222 Tage?

7.3 Monate... oder 266'400 Kinderlachen

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-140days: Ein Lachen sagt mehr als tausend Worte

Das F von FLAMM: Fabienne

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-145days: Das Englisch-Ritual vor dem ins Bett gehen

Bread heisst Brot


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-156days: Reaktionen auf unser "Coming-Out"

„Hey, ihr geht doch erst in einem halben Jahr“

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-169days: Nana's Osterüberraschung für unsere Zwillinge

Kinderaugen - Kinderwelten

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