-22days: Dank "flybeforewalk" fliegen wir nach Sri Lanka

Instagram ist gar nicht so doof

 

FLAMM hat eine Webseite, einen Facebook-Account, einen Instagram-Feed, einen Youtube-Channel. Nur auf Twitter und Snapchat sind wir nicht zu finden.

 

Nun könnte man meinen, wir seien Social Media Junkies. Stimmt so aber nicht wirklich. Bis vor 6 Monaten bestand das ganze digitale Repertoire aus einem Facebook-Account von Marcel. Auf diesem nie ein Foto der Familie, selten Fotos von sich selbst, meistens Landschaften von früheren Reisen. Ein paar Mal im Jahr, mehr nicht. Fabienne und Facebook? Nie, im Leben.

 


Dann stellte sich FLAMM Fragen, die vielen durch den Kopf gehen, die vorhaben um die Welt zu reisen:

- Mache ich einen Blog?

- Will ich denn immer wieder online sein, wenn ich schon mal weit weg von zuhause bin und komplett abschalten kann und will?

- Zeige ich auch von Fotos von mir? Von meinen Kindern? Von vorne, d.h. mit Gesicht?

 

Gerade die letzte Frage ist die, welche am meisten polarisiert. Verstehen wir. Ihr wisst wie wir uns entschieden haben. Weshalb? Darauf kommen wir ein anderes Mal zurück.

 

Marcel arbeitet im Marketing. Wenn schon dann richtig, seine Devise. Die Webseite wird reserviert, die braucht es. Facebook um unseren Freunden mitzuteilen, dass wieder etwas neues online ist, wieso nicht. Für Videos Youtube, macht auch irgendwie noch Sinn. Aber Instagram? Wieso brauchen wir Instagram? Bilder können wir doch auch auf die Webseite und Facebook hochladen.

Na gut, das Ding wird schon seinen Nutzen haben, wie Marcel bei seiner Arbeit von den Social Media Agenturen immer wieder hört. Dann wird es das Sammelbecken für die Fotos, welche wir mit unseren Freunden teilen. Doch wie sieht diese Fotos überhaupt jemand? Unsere Familie und Freunde sind auf Instagram gar nicht aktiv, jedenfalls die Meisten nicht. 

Dann geht es halt zunächst mal auf die Suche nach spannenden "Feeds", so werden die Bilderdatenbanken der einzelnen Nutzer genannt. Mit unserem Plan vor Augen suchen wir nach Bildern aus Sri Lanka, Australien, Neuseeland, Tahiti und den USA. Nach anderen die ebenfalls in diese Länder gereist sind. Im Idealfall nach anderen Familien, die ähnliches gemacht haben. Und es gibt sie. Zahlreich. Kaum aus der Schweiz, aber aus Deutschland, Italien, England, v.a. aber aus Australien und den USA. Wir sehen uns Fotos an, lesen Reiseberichte und sind dankbar um Empfehlungen.

Zudem können wir unseren "Feed" dank Powr kostenlos auf unserer Webseite teilen, auf FLAMM's Fotobox. Alles ganz nett, mehr aber nicht. 

Bis Ende Juni 2017 die Nachricht von Erdrutschen und Hochwasser aus Sri Lanka eintrifft, inklusive der Befürchtung über eine folgende Dengue-Epidemie. Die News in den Zeitungen und im Netz sind nicht verheissungsvoll. Unser Guide vor Ort beschwichtigt. Muss er ja. Auf der WHO-Seite wird zwar von einer deutlichen Zunahme an Dengue-Fällen berichtet, aber keine Reisewarnung ausgegeben. Sollen wir oder sollen wir nicht nach Sri Lanka reisen?

Hilfe für unsere Entscheidung finden wir auf Instagram. Familien welche vor kurzem die Insel besucht haben oder gerade auf der Insel sind, schildern uns ehrlich und mit westlicher Optik die Lage. Am hilfreichsten für uns ist "flybeforewalk", eine britische Familie mit einem Kleinkind im Alter von Louan, eben erst aus Sri Lanka zurückgekehrt. Sie geben uns Tipps, worauf wir achten müssen. Wie wir unseren Kleinen schützen können. Welche Insektenschutzmittel wirken. Dass sie persönlich die Situation in Thailand als deutlich unangenehmer wahrgenommen hätten. Und dass sie nach anfänglicher Skepsis mit einem sehr guten Gefühl herumgereist seien. Das hilft sehr. Wir entscheiden uns, an der geplanten Route festzuhalten.

Darum liebes Instagram: vielen herzlichen Dank! Du bist nicht so doof wie wir gedacht haben. Und Du bist nicht mehr oder weniger dasselbe wie Facebook. Auf dir sind wir nicht primär mit unseren Freunden vernetzt, sondern mit Leuten welche dieselben Interessen und Vorhaben teilen wie wir. Und das ist in unserer Situation viel wert. Sehr viel sogar.

So bleiben wir weiterhin auf Instagram aktiv und verfolgen andere Familien bei ihren Reisen rund um ihre Stadt, über das Meer oder um die Welt. Und die Geschichten hinter den Instagram-Fotos von FLAMM auf dieser Seite? Die findest Du hier.

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