-30days: Ein riskanter Buchungsfehler

Und das alles wegen 5 läppischen Tagen

Du stehst am Postschalter mit einem mulmigen Gefühl. Alle fünf Originalpässe von FLAMM nach London senden? Was wenn sie verloren gehen? Warum reicht ihnen die Passkopie nicht? Kommen sie rechtzeitig zurück? Warum nur hast Du...?

 

Dann kommst Du an den Schalter, der nette Herr in der Poststelle Würzenbach sieht meine Pässe und sagt:

"Die dürfen sie nicht mit der Post versenden."

Das steigert mein Gefühl, dass alles gut kommt, ungemein.

"Aber die müssen nach London, die neuseeländische Visa-Behörde verlangt das so."

Ein Grübeln hinter dem heruntergefahrenen Glasfenster.

 

"Sie haben einfach nicht gesehen, dass dies Pässe sind, ok?"

Ruhe. Ein paar Sekunden, gefühlte Minuten.

"Ok."

Erleichterung.

"Dann schreiben Sie einfach Dokumente auf den Umschlag."

"Ok."

"Aber Sie können diese Sendung nur für insgesamt SFr. 150.- versichern, das wissen Sie?"

"Nein."

Wiederum Pause.

"Aber die Produktion eines einzelnen Passes kostet..."

"Ich weiss."

"Wenn Sie möchten, können Sie die 5 Pässe einzeln senden."

"Einzeln?"

"Ja, einzeln. Und jede Sendung mit SFr. 150.- versichern."

"Nein, danke."

 

Nun sind sie weg, die Pässe. Auf ihrem Weg von Luzern nach London, zum Glück nicht nach Neuseeland. Die Visa-Behörde hat mir versprochen, den Eingang der Pässe sofort zu bestätigen. Tun sie nicht. Als ich nach 4 Tagen nachfrage die rasche Antwort, dass sie bereits vorgestern angekommen und inzwischen verarbeitet worden seien. Sie gehen noch am selben Tag wieder auf die Post. Und nach 8 Tagen sind sie wieder bei uns. Schon nach 8 Tagen, wow! Und das bei einer garantierten Bearbeitungszeit von 28 Tagen. Da soll noch jemand sagen, nur wir Schweizer seien speditiv. Glück gehabt!

 

Und wieso dieser unnötige Nervenkitzel? Wir sind für 3 Monate und 5 Tage in Neuseeland. Ja genau, 5 Tage zu viel. Hätte man auch früher merken können. Die Flüge waren aber schon gebucht, eine Umbuchung massiv teurer als die 5 Visa. Aber wenn man so eine lange Reise bucht, dann passieren solche Dinge. Aber jetzt sind sie wieder bei uns, unsere Türöffner in die fernen Länder. Inklusive den 5 Visa, die uns den Aufenthalt am anderen Ende der Welt ermöglichen:

- 3 Wochen mit dem Camper auf der Nordinsel

- 2 Wochen Wellington über Weihnachten & Neujahr

- 1 Woche Christchurch

- 4 Wochen mit dem Camper auf der Südinsel

- 4 Wochen in Wanaka (siehe Bild unten)

 

Danach geht's nach Tahiti und in die USA. Aber zuvor noch nach Sri Lanka und Australien. In 30 Tagen ist es soweit. 1 läppischer Monat. Schwupps und wir sind weg...



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Comments: 3
  • #1

    Fenja (Thursday, 31 August 2017 08:47)

    Eine tolle Route habt ihr! Ein paar Länder davon haben wir auch mit unseren Sohn bereist. Viel Spaß!

  • #2

    Nana (Friday, 01 September 2017 20:13)

    Wow.... toll hats geklappt. Ja die Zeit rennt enorm und schon sehr bald beginnt Euere Reise... � �

  • #3

    Marcel von FLAMM (Saturday, 02 September 2017 13:53)

    Hi Fenja, danke dir für die Wünsche! Und wie war es, nach 6 Monaten wieder nach Hause zu kommen? Liebe Grüsse - FLAMM