-145days: Das Englisch-Ritual vor dem ins Bett gehen

Bread heisst Brot


Frühstück bei der Familie Zbinden, an einem Sonntag Morgen. Einige Tage zuvor hatten wir den Kindern das mit der langen, gemeinsamen Reise erklärt. Die Reise ist auch bei besagtem Frühstück wieder Thema. Und irgendwann sagt Fabienne zu den Zwillingen: Wisst ihr, in den meisten Ländern, die wir besuchen, sagen die Menschen dem Brot nicht Brot. Sondern "bread". 

"Ah", ist die erste Reaktion. Gefolgt von der klassischen Frage "wieso"? 

Weil Menschen in anderen Ländern andere Sprachen sprechen. Z.B. Englisch. Und "bread"  ist eben der englische Name für Brot. 

Das war der Startschuss. Alles, was sich auf dem Tisch befand, musste von uns Eltern in den nächsten Minuten in Englisch benamst werden. Und am nächsten Morgen wiederholte sich diese Szene. Und die Fragerei weitete sich im Verlaufe der Woche auf andere Dinge in der Umgebung aus. 

 

Total schön und überraschend. Und komplett unforciert - irgendwie hat das Sprachenthema offensichtlich einfach grad gepasst und fasziniert. 

Im Sinne von "Support für Eltern" schafften wir uns nach einigen Tagen Abhilfe. Und suchten nach passenden Apps. Wir fanden einige tolle, 

Squirrel & Bär oder auch Fun English. Für unsere 3-jährigen Twins war der LinguPinguin die beste, weil einfachste Lösung.

Fast jeden Abend gibt es nun vor dem Einschlafen fünf Minuten Englisch. Nicht wegen uns, sondern weil Anou und Miro meist bereits beim Abendessen danach fragen und sonst enttäuscht ins Bett gehen würden. So sind sie gerade daran, ihre ersten 90 Worte in Englisch zu lernen: Von Vacuum Cleaner, über Farmer bis hin zu Train.

Wir freuen uns jetzt schon, wenn sie dann in Australien ihr eigenes Ice Cream bestellen gehen.


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